Tracking & Werbeanbindung
Ziel: Die Werbe-Algorithmen bekommen genau die Signale, die zählen — bis hin zu Offline-Ereignissen wie Show und Abschluss. Alles unter Dashboard → Tracking, ohne Entwickler konfigurierbar.
Anbindung
- Browser-Seite: Trage pro Kalender/Formular deine GTM-Container-ID ein — ShowRate pusht alle Funnel-Ereignisse automatisch in den
dataLayer(Eventnamen frei benennbar). - Meta: Pixel-ID eintragen — der Browser-Pixel wird automatisch auf allen gehosteten Seiten, Formularen und Buchungsseiten eingebunden (PageView + gemappte Events, bei aktivem Cookie-Banner erst nach Marketing-Consent). Conversion-API-Token aus dem Events Manager schaltet zusätzlich den serverseitigen Versand frei; optional Test-Event-Code zum Verifizieren.
- Google Ads: Konto per OAuth verbinden (Enhanced Conversions for Leads), Customer-ID eintragen.
- DSGVO-Modus: Optional Events nur senden, wenn der Lead dokumentierten Marketing-Consent hat.
Event-Konfiguration
Im Tab „Event-Konfiguration“ verknüpfst du Auslöser mit Plattform- Events: Formular gestartet, Kontakt eingegeben, Termin gebucht, bestätigt, Show, No-Show, jede Pipeline-Stage. Pro Mapping wählbar: Eventname, Conversion-Wert + Währung, Mindest-Score.
Qualität statt Volumen
- Antwort-Conditioning:Pro Antwortoption im Formular-Builder steuerst du per Checkbox, ob das Werbe-Event feuert — Beispiel: Lead-Event nur bei „Monatsumsatz ≥ 25k“. Der Lead landet trotzdem immer im CRM.
- Score-Schwelle:Alternativ „Event nur bei Score ≥ 3“ — dann optimiert der Algorithmus auf deine Closer-Qualität.
Offline-Conversions
Zieht ein Vertriebler den Lead auf „Show“, „Offer“ oder „Closed Won“, feuert ShowRate das konfigurierte Event serverseitig an Meta (Conversion API) und Google (Enhanced Conversions) — zugeordnet über fbclid/gclid und gehashte E-Mail/Telefonnummer, mit automatischem Retry bei Zustellfehlern. Das Versand-Protokoll siehst du im Tab „Protokoll“.
Server-Side-Tracking (Meta)
Alle Conversion-Events gehen direkt von unserem Server an die Meta Conversion API — nicht über den Browser. Sie erreichen Meta deshalb auch dann, wenn ein Ad-Blocker das Pixel blockiert oder der Browser Cookies einschränkt.
- Match-Qualität: Mitgesendet werden gehashte (SHA-256) E-Mail, Telefonnummer, Vor-/Nachname und eine pseudonyme Lead-ID (external_id) sowie — falls vorhanden — fbc (aus fbclid), fbp, IP und User-Agent des Besuchs.
- Keine Doppelzählung: Jedes Event trägt eine stabile event_id; feuert dieselbe Conversion zusätzlich im Browser, dedupliziert Meta automatisch.
- Consent: fbc/fbp entstehen nur, wenn der Besucher dem Pixel zugestimmt hat — fehlt die Zustimmung, bleiben die Felder einfach leer, das Event geht ohne sie raus. Optional lässt sich pro Anbindung ein hartes Consent-Gate aktivieren (dann wird ohne dokumentierten Marketing-Consent gar nichts gesendet).
Lead-Ads (Meta & LinkedIn)
- Leads aus nativen Lead-Formularen fließen inklusive Kampagnen-Referenz (Kampagne/Adset/Anzeige) ins CRM — Scoring und Echtzeit-Benachrichtigung greifen wie bei Funnel-Leads.
- Standard-Weg ist ein make.com-Szenario (Trigger der Plattform →
POST /api/v1/leads); alternativ steht eine native Meta-Anbindung mit Facebook-Login, Page-Auswahl und Formular-Filter bereit. - Für Whitepaper-Kampagnen: Hinterlege den Whitepaper-Link — er erscheint im Lead-Profil zum bewusst manuellen Versand durch den Vertriebler.
UTM-Attribution
Jedes Formular und jede Buchungsseite erfasst utm_source/medium/ campaign/content/term sowie fbclid/gclid automatisch aus der URL. First-Touch und Last-Touch bleiben dauerhaft am Lead und stehen im Reporting (Segment-Explorer) zur Auswertung bereit.